No-Go’s bei Konzerten
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Rob, 16:16 am 16. August 2009 | 8 Kommentare :-)
Gestern beim Open-Air-Konzert von Peter Fox bei den Filmnächten am Elbufer, welches übrigens sehr cool und soundtechnisch hervorragend war, fielen mir mal wieder die typischen No-Go’s bei Konzerten auf:
- Die ganze Zeit mit Handy- oder Kleinformatkameras das Geschehen Filmen – einfach nur nervig und sinnfrei. Was will ich denn mit dem grottenschlechten, total dunklen Handyvideo eines einzelnen Songs? Mich nerven diese ganzen leuchtenden Dinger mit ihren Displays einfach nur, v.A. wenn sie einem von anderen Menschen fast ins Gesicht gehalten werden.
- Seine Frau/Tochter/Affaire/Freundin/[whataver] auf die Schulter nehmen. Mein Gott, dahinter die Leute sehen null komma Nix mehr dann! Ich hasse es! Kauft euren Weibern lieber Plateau-Schuhe oder die DVD von dem Konzert. Habe mir fest vorgenommen, nächstes mal ein oder mehrere dieser “Gespanne” umzuschmeissen..
- Extrem laut pfeifen! Mir klingeln immernoch die Ohren, aber mehr von der 150 Dezibel Pfeifeinlage des Typen neben mir als von Peter Fox’s Basslines.. geht gar nicht. Vor Allem würde ich mich ja wundern, wenn sich die Leute im Umkreis von 5m die Ohren zuhalten. Das hielt den Typen aber nicht wirklich ab..
- So wie zu Hause tanzen! Manche Leute (v.A. Frauen habe ich beobachtet) denken, sie sind gerade bei einem Solo-Auftritt vor dem heimischen Spiegel. So gehen die ab. In der Dorfdisko oder zu Hause schön anzusehen, in der Masse mit 5 Leuten pro m² einfach nur extrem nervig.
Dazu kommen noch die üblichen Bier- und Cola-Verschütter (meine Hose stinkt!) sowie die Leute, die alle 5min in der Menge eine Zigarette anzünden und damit wild rumfuchteln.
Dennoch sind Konzerte natürlich eine wundervolle Sache, nächste Woche ist Coldplay in Hannover dran. Da werde ich sie wohl wieder sehen müssen, die No-Go-Verursacher ;)


Virginie Hager 07:58 am 17. August 2009 | Permalink
Tja Robert, dann solltest du meinen Lieblings-Konzerten wohl fern bleiben :-) Denn da haste nicht nur das Bier auf er Kleidung sondern bist getraenkt mit dem Kondenswasser hunderter Konzertbesucher. Verbrennungen durch Zigaretten sind auch nicht zu erwarten, man sollte sich nur vor Nasen- oder Rippenbruechen in Acht nehmen und keiner der Besucher wuerde irgend einen Wertgegenstand wie Handy, Kamera etc. mit nehmen. Aber wenn man hinfaellt… ist fuer ein paar Sekunden Ruhe in der treibenden Bewegungswelle des Konzertsaales.Und nach 90 Minuten Pogo und Auffangen Stage-Dive-Wuetiger, Tanzen und Krawall und Remidemi ist man gluecklich und moechte nur noch Bier und Dusche…Geht ihr mal schoen zu den Pop-Shows… Ich brauch mal wieder was rockiges ;-)
zeejott 10:29 am 17. August 2009 | Permalink
/sign
Zumindest bei “normalen” Konzerten!
Musst mal mit auf nen Metal-Konzert kommen. ;)
Da würden sich die fiesen Pärchen-Doppeldecker keine 10 Sekunden halten. Und Handys sieht man aufgrund der Verlustgefahr auch selten ausserhalb der Hosentasche. Die Mucke is eh lauter als jedes Pfeifen und für’s Tanzen macht man sich einfach Platz :)
Rob 11:43 am 17. August 2009 | Permalink
Ja, bei Metal weiss man ja aber, worauf man sich da einlässt ;-)
Robert Klikics 11:47 am 17. August 2009 | Permalink
Haha olle Rocker-Braut ;) Zu welchen Konzerten gehst du denn? Marilyn Manson? :) Da komm ich mit..
Virginie Hager 14:39 am 17. August 2009 | Permalink
Zur Zeit ist gerade nichts in der Richtung geplant. Naja, das naechste Mal nehm ich dich mal mit und dann haste noch 10000 weiter No Go's auf Konzerten ;-) Vielleicht wird mal ne Doktorarbeit draus. Hier noch eins: auf einem Konzert ausschliesslich sitzen oder stehen… Geht ja mal gar nicht!Und: Die von der Buehne springenden Stage-Diver fallen lassen… No Go Nr. 1!
cokeman 17:46 am 17. August 2009 | Permalink
Rob sollte sich lieber die DVD kaufen und zu Hause bleiben, Heulsuse
Rob 18:18 am 17. August 2009 | Permalink
@cokeman: Haha wäre auch ne Idee. Danke für den Tipp ;-)
Flug 17:29 am 10. September 2009 | Permalink
Da musst du mal ein ein Konzert von Billy Talent gehen.
Die haben ungelogen das Publikum dazu aufgerufen bei einem ruhigen Song alle ihr Handy hochzuhalten (anstelle des alten romantischen Feuerzeugs).
Willkommen im neuen Zeitalter!